Albulapass

Scheitelhöhe / Höhenunterschied

2315 m (ADAC) / 2312 m (Denzel, 21te. Ausgabe)
von Tiefencastel (CH) ca.
1450 m !!! / von La Punt (CH) ca. 600 m

Straßentyp

Mittelmässig ausgebaute Passstrasse mit Randabsicherungen an Gefahrstellen

Straßenbelag / -güte

Asphalt (durchgehend) / überwiegend staubfrei / extrem welliger Asphalt mit vielen Ausbesserungsstellen und in höheren Lagen Strassenschäden.

Anforderungsgrad (siehe Link)

AS 2   (leicht zu befahren / gut für Einsteiger)

Geöffnet von/bis (laut ADAC)

Ende Mai bis Mitte November

Fahrbahnbreite

4 - 7 m  / auf der Westrampe durchgehend zweispurig aber schmaler

Kehren

2 auf der Westrampe, 10 auf der Ostrampe

Länge der Strecke

40 km von Tiefencastel (CH) bis La Punt (CH)

Steigungsmaxima

Von beiden Seiten max. 12 %
(ADAC / Denzel, 21te Ausgabe)

Anfahrts-Empfehlung

Von Osten über La Punt (CH), vorher Bernina- oder Flüela- oder Ofenpass.

Anfahrts-Alternative

Von Nordwesten über Tiefencastel (A), vorher Julier- oder Splügenpass.

Denzel-Kennziffer

138 (Denzel, 21te Ausgabe)

Tips und Hinweise

Besonders hervorzuheben ist die Albulabahn, auch “Rhätische Bahn” genannt. Sie durchquert den Pass in einer Höhe von 1800 m durch einen ca. 5900 m langen Scheiteltunnel. Die kühn angelegte Trassenführung stammt aus den Jahren 1896-1903. Auch landschaftlich hat dieser Pass sehr viel zu bieten. Erwähnenswert ist die wilde Klamm des “Bergüner Steins” die durch die 2 Kehren auf der Westrampe überwunden wird. Von der Passhöhe können der Piz Bleis Marscha (3128 m) und Piz Ela (3339 m) bewundert werden.

Meine Bewertung

Der Albulapass wurde von uns am 17.06.2001 befahren. Für schweizer Verhältnisse untypisch war der schlechte Strassenbelag. Ich hatte Kopfschmerzen als ich die Passhöhe erreichte, so viele Bodenwellen und Buckel gab es auf dieser Strecke. Diese Piste ist nichts für Supersportler, eher für Enduros. Es gibt zwar viele Kurven und einige Kehren, aber die machen bei diesem Belag überhaupt keinen Spaß :-( . Am 05.07.2009 haben wir den Albula nochmal angetestet und siehe da, Überraschung, die Strasse wurde extrem verbessert und in vielen Passagen neu asphaltiert. Fahrspass deutlich aufgewertet, deshalb Anforderungsgrad angepasst.
Fazit : Gut für Sporttourer und stellenweise für Supersportler !

Gefahren und besondere Hinweise

Vorsicht : Auf der ganzen Passstrasse gibt es noch einige wenige Stellen mit Bodenwellen, sodass schnelle Kurvenfahrt nur auf Sicht möglich ist. Außerdem vermehrt Kuhfladen auf der Fahrbahn. Offener Weidebetrieb, deshalb Rinder auf der Strasse. Weiterhin noch Wildwechel, auch am Tag !

Graubünden (CH)