Col du Mont Cenis

Scheitelhöhe / Höhenunterschied

2081 m (Denzel, 21te Ausgabe)
von Lanslebourg (F)  ca. 700 m / von Susa (I)  ca.
1500 m

Straßentyp

Gut ausgebaute Alpenstrasse (N 9) mit Randsicherung an Gefahrstellen

Straßenbelag / -güte

Beiger und grauer Asphalt (durchgehend) / überwiegend staubfrei / etliche Belagwechsel u. Strassenschäden

Anforderungsgrad (siehe Link)

AS 2 (flüssig zu befahren, geeignet für Einsteiger)

Geöffnet von/bis (laut ADAC)

Mitte Mai bis Mitte Oktober

Fahrbahnbreite

4 - 6 m

Kehren

8 Kehren Nordrampe (eig.Zählung) / 12 Kehren Südrampe = 20

Länge der Strecke

ca. 41 km von Lanslebourg (F) bis Susa (I)

Steigungsmaxima

max. 11 %  (Denzel, 21te Ausgabe)

Anfahrts-Empfehlung

Von Süden über Susa (I), wegen der 12 Kehren

Anfahrts-Alternative

Von  Norden über Lanslebourg (F), vorher den Col d´Iseran !

Denzel-Kennziffer

472 (Denzel, 21te Ausgabe)

Tips und Hinweise

Diese Passstrasse ist eine wichtige Verbindung zwischen Lyon und Turin und wird, trotz des Frejus-Strassentunnels, stark frequentiert. Die Scheitelhöhe gehört seit dem 2ten Weltkrieg zu Frankreich und wird durch einen ziemlich grossen Stausee beherrscht. Der Pass trennt die Grajischen von den Cottischen Alpen. Im Stausee ist ein im 9 Jahrhundert gegründetes und unter Napoleon wieder erbautes Hospitz versunken, am Plan de Fontainettes wurde es als morderner Betonbau neu errichtet - hier gibt es auch einen grossen Parkplatz. Die relativ schmale Süduferstrasse ermöglicht den Zugang zu den interessanten Bergstrassen “Col du Petit Mont Cenis, Denzel-Kz. 473 und Mont Malamot, Denzel-Kz. 474. Das Bild (Denzel auf S. 488) von der Strasse am Stausee entlang lässt “guten Grip” erhoffen, was leider in Frankreich nicht immer zu erwarten ist ;-).

Meine Bewertung

Die Nordrampe dieser Alpenstrasse haben wir am 12.08.2004 auf der Etappe zwischen Iseran und Galibier unter die Räder genommen. 3/4 der Nordrampe sind mit Rillen und Bitumen gespickt. Mit nem Supersportler eine furchtbare Fahrerei. Ständig schlingert die Maschine und in den Kurven hat man ein mulmiges Gefühl. Kurz vor der Passhöhe gibts nagelneue und breite Piste. Für die Südrampe war leider keine Zeit. Die Nordrampe führt fast vollständig durch einen Nadelwald. Die Passhöhe ist sehr langweilig, bis auf den Blick auf den Mont Cenis Stausee. Ich vermute das die Nordrampe neu geteert werden soll und deshalb fast alles längs gefräst ist !?
Fazit : Lohnt als Abstecher überhaupt nicht, lieber gleich weiter zum Col du Télégraphe !

Gefahren und besondere Hinweise

Relativ starker Verkehr wegen der hohen Mautgebühren für den Frejus-Tunnel. Viele LKW die auch gelegentlich überholen, was dann für entgegenkommende Moppedfahrer recht eng werden kann.

Bilder

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Savoyen (F)